Evangelische Kirche Bookholzberg

Aktuelles

Gemeindeleben

Hilfe für Massai“

Angelika Wohlenberg- Kinsey arbeitet fast 40 Jahre unter dem Stamm der Massai als Entwicklungshelferin und Missionarin in Tansania. In diesen Jahren erlebte sie viel in der Natur mit Menschen und mit Gott. Einiges davon erzählte Angelika Wohlenberg-Kinsey bei einer Abendveranstaltung am 29.10. im Dietrich Bonhoeffer Haus.

„Der Anfang war schwer“ gesteht Angelika Wohlenberg-Kinsey , aber mittlerweile ist in Tansania eine Schule und eine Krankenstation für die Massai entstanden. Viele Kinder verdanken der

gelernten Hebamme ihr Leben. In ihrer Arbeit erfuhr sie auch immer wieder Gottes Hilfe und erlangte so unter den Massai Respekt. Vor allem die Bildung auch für Mädchen ist Angelika Wohlenberg-Kinsey ein Anliegen.

Bei dem Gemeindeabend aber auch am nächsten Morgen im Gottesdienst spürte man etwas von Angelika Wohlenberg-Kinseys Herz für die Massai. Kein Wunder, dass man sie vor Ort

liebevoll „Mama Massai“ nennt. Auch für unseren Pfarrbezirk war der Besuch von Angelika Wohlenberg-Kinsey eine Bereicherung und ein Impuls sich auch für Menschen in Ostafrika einzusetzen.

40 Jahre Vormittagskreis

40 Jahre Vormittagskreis, das wollten wir feiern. Am 22. Oktober war es so weit. Unsere Feier begann mit einem feierlichen Gottesdienst, gehalten von unserem Pastoren Hannes Koch. Anschließend gingen wir ins Dietrich Bonhoeffer Haus, in unseren festlich geschmückten Raum. Dort begrüßten wir Frau Annelore Peuster, Frau Heike Boelmann, Waltraud Schräder und Ilse Fellert, die erfreulicher Weise unserer Einladung gefolgt sind. Annelore Peuster, Gründerin von unserem Vormittagskreis, hielt einen ausführlichen Rückblick und auch Heike Boelmann wusste einiges aus ihrer Zeit zu erzählen. Für das leibliche Wohl sorgt der „Elmeloher Grill“ mit einem leckeren Buffett.

Zwei Damen, die leider verstorben sind, möchte ich noch erwähnen: Magrit Eichelberg. Sie leitete unsere Gruppe einige Jahre. Es war für uns unfassbar, als sie plötzlich starb.

Und: Giesela Kunert. Der Vormittagskreis lag ihr sehr am Herzen. Über Jahre führte sie unser „Protokollbuch“. Viele Feste, Ausflüge und Erlebnisse kamen uns wieder in Erinnerung.

Unser Fest endete mit schönen Gesprächen bei Kaffee und Keksen.

Magda Schütte

Neue Antependien

Sie sind ein echter „Hingucker“, die neuen Antependien für unsere Kirche. Was Antependien sind? Antependien sind Teppiche, die vom Altar und der Kanzel hängen.

(Foto: Kirchenälteste Beate Drieling und Küster Frank Hemmerling mit den neuen Antependien.)

Je nach Festzeit im kirchlichen Kalender haben sie unterschiedliche Farben. „Rot“ steht für den Heiligen Geist. Antependien in dieser Farbe hängen an Pfingsten, am Reformationstag, aber auch bei Konfirmationen und Einführungen. „Grün“ symbolisiert das „Wachstum im Glauben“. So hängen grüne Antependien vor allem im Sommer und Herbst. Unsere neuen Antependien sind weiß und violett.

Weiß ist dabei die Farbe der Freude. Diese Antependien werden an „Christus“-Festen aufgehängt. Ganz aktuell an Weihnachten,

aber auch an Ostern und an Himmelfahrt. Violett steht dagegen für ein „Innehalten“ und der „Besinnung“. Diese Farbe wird deshalb in der Passions- aber auch der Adventszeit aufgehängt.

Wir bedanken uns vor allem bei den Spenderinnen und Spendern, ins besondere gilt unser Dank Herrn Heinke Wübbenhorst, der uns das violette Set geschenkt hat.

So freuen wir uns in Zukunft auf „farben-frohe“ Gottesdienste.

Ihr P. Hannes Koch